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Neue Orte und Menschen

Autor: JenaSamura | Datum: 12 November 2015, 06:33 | 3 Kommentare

Camotes Island

Anlässlich des Semester Breaks ist ein „Relax n' Retreat“ der Lehrer und einigen anderen Mitarbeitern nach Camotes Island geplant. Auf halber Strecke zum Ormoc Port hat unser Jeepney eine Panne, dabei sind Ate Dobert und ich schon eine Stunde zu spät los gefahren und haben nun wirklich etwas Panik die Fähre nicht zu bekommen. Die anderen sind schon lange dort. Glücklicherweise hält kurze Zeit später ein anderer Jeepney am Straßenrand und hat noch ein paar freie Plätze. Fünf Minuten vor Abfahrt erreichen wir unser Boot und finden die anderen. Drei Stunden Überfahrt später sind die Umrisse von Camotes Island zu erkennen. Leider ist es schon dunkel, aber man kann trotzdem ein wenig erahnen wie es dort aussieht, als wir via zwei Minibussen eine Stunde über die Insel fahren.

Am nächsten Morgen beginnt unsere Tour an einem weißen Strand mit blauem, klaren Wasser. Kaum zu glauben, dass dieser Anblick real ist! Links und rechts der Bucht sind Felshänge bedeckt mit Palmen und ein paar Häuschen reihen sich zwischen den Hängen aneinander. Freudig rennen wir Richtung Meer und der Sand gibt unter unseren Füßen nach. Die anschließende Fotosession, kann nicht mal ansatzweise die Schönheit dieses Fleckchens einfangen. Unser nächstes Ziel ist eine Grotte und wir gehen schwimmen. Nach einer längeren Fahrt über die Insel, bei der wir immer wieder wunderschöne Landschaften sehen, erreichen wir gegen Mittag den Lake Danao und mieten ein Boot um zu einer kleinen Insel, die mitten auf dem See liegt, zu schippern. Nach kurzer Erkundung und ein paar Gruppenspielen geht es zu unserem letzten Programmpunkt des Tages.

Ein weiterer Strand, von dem aus wir mit einem Fischerboot zu einer Insel, die kurz vor Camotes Island liegt, fahren. Vor uns erstreckt sich weißer Strand, kleinere und größere Boote wiegen sich sachte im Meer und da das Wasser hier sogar noch blau-grünlicher wirkt als an dem Strand heute Morgen, springen Sir Francis, Ma'am Rochelle und ich kurz vor Erreichen des Ufers vom Boot. Als es beginnt dunkel zu werden, machen wir uns versandet und zufrieden auf den Rückweg zu unserer Schlafgelegenheit. Über glücklich, voller Eindrücke und super müde wollen wir eigentlich alle schlafen, bis vorgeschlagen wird Uno zu spielen und wir doch noch ein paar Stunden wach bleiben.

 

Cebu City

Den Rest der Woche verbringe ich in Cebu City und besuche dort Flora und Lea. Unser Morgen startet meistens mit einem Starbucks-Kaffee, sodass man uns am Ende der Woche herzlich als Stammgäste und mit Namen begrüßt. Am ersten Abend gehen wir in einem Open Air Sportcenter joggen. Hier kann man Schwimmen, die Laufbahn nutzen und an unterschiedlichen Sportkursen oder Tanzgruppen teilnehmen. An einem anderen Tag begleite ich Flora im Krankenhaus und kann unter anderm in der Nursary Babys kuscheln und darf den Operating Room kennenlernen. Abends sind wir mit Floras Gastbrüdern unterwegs, lernen zwei deutsche Freiwillige kennen und gehen gemeinsam in eine Karaoke Bar.

Den Samstag verbringen wir mit den beiden Mädels, die in einem Projekt ein wenig außerhalb von Cebu City arbeiten, lernen dieses kennen und erkunden die Umgebung. Nachdem wir den gesamten Tag dort verbracht haben, erleben wir eine abenteurliche Rückfaht, kommen aber heile an. Sonntag war unser Plan zu den Kavasan Falls in der Nähe Cebus zu fahren. Als wir die Bus Station erreichen, wird uns bewusst, dass es mit Warte- und Fahrtzeit eindeutig zu lange dauern würde, da sich lange Schlangen für die Busse gebildet haben. Stattdessen fahren wir nach Beverly Hills, dem chinesichen Viertel in Cebu, das etwas erhöht auf einem Berg liegt. Während wir den Weg zum Taoist Temple laufen, kommen wir an vielen Villen und schönen Gärten vorbei. Oben angekommen, hat man eine atemberaubende Sicht auf Cebu City und durch die stille Atmosphäre wirkt die Großstadt gleich ganz anders.

Der Tempel ist in rot-grün gehalten, voller filigraner Details und Bemalungen. Auf dem Rückweg laufen wir an einem buddhistischen Religionszentrum vorbei, dort gibt es Schildkröten und Kois und einige Leute kommen vorbei um zu meditieren und Blumen und Obst abzulegen.

Die Zeit in Cebu war unglaublich erlebnis- und hilfreich. Es hat mir gut getan etwas Abstand von Kananga zu bekommen, in unseren zahlreichen Gesprächen zu refelktieren und realisieren und neue Orte und Menschen kennenzulernen. Bestärkt und voller Positivität verlasse ich Montag Morgen nach einem letzten gemeinsamen Kaffe die Stadt und ziehe noch am Nachmittag von meiner Gastfamilie ins Lehrerwohnheim. Das war schon länger geplant und ist bisher der richtige Schritt für mich gewesen. Mit meiner Familie verbringe ich trotzdem noch Zeit.

 

Biliran Island

Eine Woche später fahre ich mit Ate Dobert und Bishop Jimme nach Biliran Island, wo mein Hostdad als Gastsprecher zum Jahrestag der dortigen Kirche eingeladen ist. Leyte und Biliran Island sind durch eine Brücke miteinander verbunden und nach drei Stunden erreichen wir eine kleine Kirche, die mitten in den Bergen liegt. Der Ort ist umgeben von Reisterassen und die Erde hier ist rötlich gefärbt, was einen schönen Kontrast zum grün der Palmen und Reisfelder bildet. Nach dem Gottesdienst werden wir eingeladen noch mit der Gemeinde zu essen. Wir sitzen mit der Pastorin des Ortes an einem abgesonderten Tisch und werden liebevoll umsorgt.

 

All die Erlebnisse und Erfahrung der letzten Wochen können allerdings wesentlich besser in Bildern ausgefrückt werden als in Worten:

 

Bilder:

Fotoalben → Camotes Island

Fotoalben → Cebu City Girls

 

 

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Kommentare

  1. 1. Annafe  |  03 Februar 2016, 23:27

    Liebe Jena,

    es ist spannend deinen Blog zu lesen. Grüße mal Ate Dobert und Bishop Jimi und Ate Cecilia, Ate Lotlot und die Leute in Kananga von mir! Ich war dort auch mal Freiwillige:-)
    Lg, Annafe

  2. 2. JenaSamura  |  01 Juni 2016, 06:12

    Hallo Annafe,
    sobald ich kann, grüße ich alle ganz herzlich von dir! :)
    Mir wurde auch schon das ein oder andere Mal von dir berichtet :)
    Freut mich, dass du meinen Blog gelesen hast!

 

 

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