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Von Nord nach Süd- "It's more fun in the Philippines"

Autor: JenaSamura | Datum: 31 Mai 2016, 18:19 | 0 Kommentare

Anfang Mai sah ich nach fast zwei Jahren meine Freundin Anna wieder, die mich für drei Wochen besuchte. Am Flughaven von Manila feierten wir große Reunion und erkundeten für ein paar Tage die Stadt: National Museum, Rizal Park, Chinatown, Quapio Market, Golden Mosque und Makati. All das zu sehen war sehr beeindruckend und vorallem im Muslimischen Viertel und in Makati (dem Finanzzentrum der Philippinen) fühlte ich mich wie in einem anderen Land.

 Dieses Gefühl hielt an, als wir für vier Tage in den Norden Luzons zu den Reisterassen von Banaue reisten. Dort ist es spürbar kälter, als ich es bisher gewohnt war, und es werden andere Sprachen mit für mich neuer Sprachmeldoie gesprochen als in den Visayas. Die Landschaft ist wesentlich bergiger, es gibt Pinenbäume statt Palmen, außerdem wachsen in Bagio City lokal Erdbeern und Brokoli, selbst die Jeepneys haben ein anderes Design.

 In Banaue gingen wir wandern, waren bei einem Wasserfall schwimmen, fuhren auf einem Truck durch die Berge. Außerdem lernten eine philippinische Familie kennen, mit der wir einen Nachmittag verbrachten und wir wurden mit zu einer Geburtstagsfeier genommen. Die Reisterassen selbst, waren schlichtweg überwältigend und einer der beeindruckensten Orte, an denen ich je war.

In der zweiten Woche besuchten wir meine neue Stelle in Tacloban. Ich zeigte Anna meine Lieblingsorte und es machte mir unglaublich Spaß jemanden rumzuführen, all die Plätze zu zeigen, an denen ich jede Woche bin und Dinge zu erklären. Einen Tag verbrachten wir mit den Kollegen von Task Force Haiyan und alle freuten sich über ihr Pasalubong (Kleinigkeit, die man verschenkt, wenn man auf Reisen war).

 Anschließend verbrachten wir ein paar Tage mit meiner Freundin MJ. Wir fuhren gemeinsam nach Bohol, eine Insel in den Zentral Visayas. Während unserer Zeit lebten wir bei MJ Cousine Ate Rose und die beiden führten uns herum.

So sahen wir die berühmten Chocolate Hills, waren in einem künstlich angelegten Mahagoni Wald, bestaunten die kleinen Tashiers, machten eine Bootstour auf dem Loboc River (inclusive All-you-can-eat Buffet, Livemusik und niemals endendem “Picture Taking”). Für einen Tag besuchten wir alle gemeinsam Panglao Island, direkt bei Bohol, zum Schwimmen und Karaoke singen am Abend. Diese Tage waren besonders schön, da es mir viel bedeutet, auch mit MJ einen Urlaub machen zu können und all diese Erinnerungen zu teilen.

Von Bohol fuhren wir noch für zwei Tage zu meiner Mitfreiwilligen Flora nach Cebu City und feierten Annas Abschied mit Freunden aus Kananga, die ebenfalls gerade in Cebu waren.

Die drei Wochen mit Anna waren sehr ereignisreich und ich bin dankbar für all das, was wir erleben und sehen durften.

Direkt am nächsten Morgen sind Flora und ich nach Davao City auf Mindanao geflogen, in den südlichsten Teil der Philippinen. Hier trafen wir Pastor Sarly von der UCCP, der uns mit in ein Evakuierungscenter für Lumads (Indigene Gruppen aus Mindanao, die sich dazu entschlossen hat ihre Heimatgebiete zu verlassen, da das Militär sie anklagt, kommunistische Gruppen zu unterstützen und dieses als Legitimation verwendet um gewalttätig in ihre Gebiete einzudringen.) nahm und uns in den Konflikt einführte. Wir besuchten außerdem zwei Freiwillige, die in Davao leben und uns die Stadt zeigten.

 

Ab Morgen bin ich zurück bei meiner Stelle, dem "Task Force Haiyan" Projekt, das sich für Opfer und Überlebende des Supertaifuns Yolanda einsetzt.

Three more month to go!

 

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